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Vortrag über Gelenkversorgung im Alter am 2. März 2016

 

Gelenkversorgung im Alter
Dr. Bauer informierte beim Seniorennachmittag der Pfarrei Parkstetten

 
Der leitende Oberarzt der Klinik Bogen Dr. med. Raimund Bauer widmete sich in seinem Vortrag beim Seniorennachmittag am Mittwoch, 2. März 2016, dem Gelenkersatz bei  Hüft- und Kniebeschwerden. 
 
Der in Deutschland als Routineoperation etablierte Eingriff des prothetischen Gelenkersatzes an der Hüfte überzeugt mit guten Langzeitergebnissen bei einer durchschnittlichen Haltbarkeit von etwa 20 Jahren, sehr guter Schmerzlinderung, verbesserter Beweglichkeit und erheblicher Steigerung der Lebensqualität. 
Auch der Kniegelenkersatz komme gegen häufige Altersbeschwerden in Frage, zum Beispiel bei Belastungs- und Ruheschmerzen, Bewegungseinschränkung und bei Achsfehlstellungen wie O- oder X-Beinen. 
 
Während viele Patienten ihr künstliches Hüftgelenk gar nicht spüren, seien Knieprothesen eher mit Restbeschwerden verbunden. Die steigende Zahl der Prothesenoperationen bringt zunehmend auch Wechseloperationen mit sich. Um diese zu vermeiden gebührt ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Kunstgelenk. Hierbei empfehlen sich neben dem Meiden von Überlastung und Erschütterung auch die Maßnahmen zur Sturzprävention. „Dass viele Patienten nach Monaten oder Jahren kommen, um auch die zweite Seite prothetisch versorgen zu lassen, beweist, dass hier ein erfolgreiches und bewährtes Verfahren existiert“, fasste Dr. Bauer zusammen. 
 
Hochbetagte operieren? Bei Oberschenkelbrüchen lebensrettend.
Kommt es trotz Vorsicht dennoch zum Sturz, führt der Weg älterer Patienten oftmals in die Unfallchirurgie. Hier werden Sturzverletzungen wie Schenkelhalsbrüche behandelt, aber auch alters- oder krankheitsbedingte Abnutzungserscheinungen an Hüft- und Kniegelenk. 
 
„In höherem Alter müssen besonders Nutzen und Risiko eines Hüftgelenkersatzes abgewogen werden“, erklärte der Unfallchirurg. „Trotz hohen Alters auch bis über 100 Jahre ist bei Oberschenkelbrüchen die operative Versorgung nötig. Das Risiko, durch fehlende Bewegung an einer Lungenentzündung zu sterben, wäre deutlich höher als die Belastung durch eine Operation.“ Schmerzlinderung und Pflegefähigkeit seien dabei manchmal die reduzierten OP-Ziele. Hüftgelenksnahe Brüche kommen tendenziell sehr häufig bei älteren Menschen vor, berichtete Dr. Bauer. Diese profitieren besonders von den Vorteilen einer Hüftprothese: der Stabilisierung des Hüftgelenkes und der schnellen Mobilisation ohne langes Abwarten der Bruchheilung. 
 
Besonders erfreut war die Mesnerin Erika Probst mit ihrer Pfarrgemeinde, dass beim Vortrag die neuste Errungenschaft der Pfarrei Parkstetten eines fest installierten Beamers seine Premiere erleben durfte.
 
Während im Anschluss Kaffee und Kuchen gereicht wurde stand der Referent weiter für Fragen und Diskussionen zur Verfügung und präsentierte mehrere Prothesenmodelle auch zum Anfassen.
 
 
 
Text: Dr. med. Raimund Bauer/Fotos: Erika Probst
 
 
 
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